WAKEBOARD ERLEBNISBERICHT
Summer Sessions – Wakeboarden Crazywake
Die Vorfreude auf das heißersehnte Wochenende in Bodmann war riesengroß. Am 25. Juli 2009 war es dann wieder soweit… „Crazywake“ wir kommen! Nach einer vierstündigen Autofahrt sind wir Freitag Abend in unserem Hotel Viva Paradise Island bei Konstanz angekommen. Nach „All you can eat“ am mexikanischen Buffet und ein paar Bier ging’s auch bald ins Bett, um fit für die kalten Bodenseetemperaturen und das Wakeboarden am nächsten Tag zu sein.
7:00 Uhr Samstag Morgen: ein Blick in Danis Gesicht verriet so einiges. Entweder ist er ein übelster Morgenmuffel oder das Wetter ist dermaßen beschissen. Nach ein paar Minuten schweigender Stille beim Frühstücken bestätigte sich Beides. Ich glaube Herr Leonhard wollte nicht glauben, dass wir bei Nieselregen, maximal 12 Grad Außentemperatur und maximal 16 Grad Wassertemperatur in den ziemlich frostigen Bodensee zum Wassersporteln gehen. Christian war wie immer guter Dinge. Herr Wettergott prophezeite uns – wie immer – in einer Stunde strahlenden Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen … etwas verunsichert machten wir uns nach dem Frühstück in Richtung Bodman, eine halbe Autostunde von Konstanz entfernt. In Bodman angekommen, zwar noch etwas frische 15 Grad – was aber um diese Uhrzeit normal ist, aber tatsächlich strahlender Sonnenschein. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl, der leere Bodensee, Menschenleere und die Sonnenstrahlen, die auf dem See blinzeln…
Da war auch schon Marc, der uns mit seiner noch besseren, schnelleren, cooleren Mastercraft X-30 vom See zugewunken hat. Noch ein paar Red Bull, Becks und coolen Sound mit an Board und dann kann‘s auch schon losgehen. Christian darf mal wieder den Anfang machen. Gaslight Anthem… es kann beginnen. Der Start läuft gut, die Tricks noch etwas schüchtern, was sich aber im Laufe des Tages deutlich verbesserte. Auch Dani und Steffi zeigten sich beim ersten Mal auf dem Brett überaus begeistert, tapfer und voller Elan und Freude. Eva übt sich mittlerweile in Ollies – auch wenn sie noch sehr klein sind. Nach einer etwas längeren Mittagspause bei einem leckeren Italiener am See genießen wir Pizza, ne große Cola, die Sonne, aber auch den schon wahrlich bemerkenswerten Muskelkater. Am Nachmittag fährt jeder nochmal ein Set. Nachdem wir total erschöpft, aber einfach nur zufrieden auf dem Boot chillen, kommen wir noch in den Genuss von Marcs Profikünsten. Kopfschütteln sitzen wir vier Nürnberger auf dem Boot und bewundern die Leichtigkeit, Spontanität, Souveränität aber auch die Coolness von Marc’s Fahrkünsten. Mittlerweile kühlt es von fast 30 Grad auf 20 Grad ab, die Abendsonne funkelt im Bodensee und ein wunderschöner Tag neigt sich dem Ende entgegen.
Das jährliche Bodensee-Wakeboard-Wochenende bleibt uns nicht nur wegen dem einwöchigen, übelsten Muskelkater in Erinnerung. Man muss es selbst erst ausprobiert haben, um zu begreifen, wie viel Lebensfreude, Energie und Spaß ein solcher Tag bringt. Für uns ist es mittlerweile Pflichtprogramm in jedem Sommer, weil es einfach das Beste Wochenende im Jahr ist. Mit Sicherheit! Marc, vielen Dank dafür!























































































